Cloud Computing im Enterprise 2.0?

Heue möchte ich mich kurz mit dem Thema Cloud Computing im modernen Unternehmen befassen. Außerdem möchte ich kurz auf die Technik dahinter eingehen, sowie auf Vor- und Nachteile und ob dieses Konzept zukunftssicher oder nur Spielerei ist.

Seit man Computer im Unternehmen eingeführt hat, hatte man den Wunsch, die Daten zentral und für alle Mitarbeiter zugänglich zu speichern… Das war die Geburtsstunde der großen Firmennetzwerke, wie wir sie heute kennen.

Heutzutage haben die meisten großen Unternehmen mehr PC Arbeitsplätze, als Mitarbeiter. Server sind so groß, dass sie ganze Räume einnehmen, und damit man bei einem Ausfall eines Rechenzentrums trotzdem weiterarbeiten kann, gibt es noch 1 oder 2 Backupsysteme, auf die man ausweichen kann. Es wird also eine richtige Serverstruktur aus Storage- Anwendungs- und Controllerservern benötigt. Mit den verlegten Netzwerkkabeln kann man problemlos den ganzen Globus umspannen. Die ganzen EDV-Anlagen müssen natürlich auch noch verwaltet werden, am besten von einer ganzen Abteilung, die nur dafür zuständig ist. Da das alles enorm viel Geld und Mitarbeiter kostet, mag es in riesigen Firmennetzwerken noch praktikabel sein, da der Mensch schließlich bestrebt ist, so viel wie möglich in seiner Macht zu haben. Doch werfen wir mal einen Blick auf kleinere Firmen mit nur 50 oder 60 Mitarbeitern. Die Kosten für eine eigene Serverinfrastruktur übersteigen bei weitem den Nutzen. Und genau da kommt das Cloud Computing ins Spiel.

Cloud Computing im privaten bedeutet, dass man seine Daten und Anwendungen nicht mehr auf seinem PC, sondern auf irgendeiner weit entfernten Serverfarm ablegt. Die Anbindung geschieht über das Internet und man selbst muss sich nur noch mit seinen Benutzerdaten anmelden und kann losarbeiten. Das hat einige Vor- und auch Nachteile:

Es werden immer Backups von seinen gespeicherten Daten angelegt. Somit kann auch mal der Heim PC ausfallen, ohne dass gleich alle Daten verloren sind.

Endanwender benötigen nun kleinere und billigere Computer, da die Software auf großen Servern ausgeführt wird.

Man kann von jedem internetfähigen Rechner aus arbeiten und wird somit flexibler.

Der Dienstanbieter kann, im Vergleich zur Installation auf dem Heim PC, Softwareupdates im Bruchteil der Zeit aufspielen, da er direkten Zugriff auf die Anwendungsdaten hat.

Für den Softwarehersteller ist es wichtig, dass seine Software nicht illegal verbreitet wird, was aber auch gleichzeitig ein Nachteil für gewisse Anwendergruppen ist.

Der Nutzer muss seine Anmeldedaten hinterlegen. Das biete für Hacker eine große Angriffsfläche, da diese nun nur Server eines Unternehmens hacken müssen, um an tausende Mailadressen und evtl. Bankdaten zu kommen.

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~ von mach42 - 29. Januar 2012.

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